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2. März 2013

eingelegte Zitronen

ORIGINALREZEPT: Eingelegte Zitronen













Eingelegte Zitronen sind eine typisch marokkanische Spezialität, die man im Handumdrehen auch selbst herstellen kann. Sie verleiht den Speisen eine fantastisch pikante, frische Note. Europäische Gaumen müssen sich vielleicht erst an den Geschmack gewöhnen, aber dann werden sie schnell die Zauberkraft dieser Zutat entdecken.
Experimentieren Sie einfach damit. Ich bin sicher, Sie werden viele Verwendungsmöglichkeiten finden. Fein gehackt kann man mit den Zitronen Reisgerichte, Salatdressings, Eintöpfe oder Tajines verfeinern. Oder man streut sie über gebratenen Fisch – einfach köstlich. Auch sehr lecker: mit Oliven, Feta und eingelegter Zitrone gefüllte und mit Schinken umwickelte gebratene Hähnchenbrust.

Zutaten
10 kleine unbehandelte Zitronen mit dünner Schale
200 g grobes Meersalz
2 frische Lorbeerblätter
7 schwarze Pfefferkörner
2 Zimtstangen

Zubereitung
1. Zunächst ein großes Einmachglas (1 l Inhalt) sterilisieren. Dazu einfach den Backofen auf 100 °C vorheizen und das Glas mit dem Deckel (den Gummiring vorher entfernen) hineinstellen. Den Einmachring in einer Schüssel mit kochendem Wasser bedecken. Das Glas und den Deckel nach 20 Minuten aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach dem Sterilisieren darauf achten, dass Sie nicht in das Glas hineingreifen oder den Innenrand berühren.

2. 5 Zitronen auspressen, den Saft in einen Krug gießen und beiseitestellen. Die restlichen Zitronen an einem Ende kreuzweise einschneiden. Die Einschnitte sollten ziemlich tief sein, die Früchte dürfen aber nicht auseinanderfallen. Jede Zitrone vorsichtig aufklappen und mit 1 Teelöffel Meersalz füllen. Die Früchte wieder in Form bringen und in das Einmachglas schichten. Das restliche Salz, Lorbeerblätter, Pfefferkörner, Zimtstangen und den Zitronensaft zufügen und das Glas mit Wasser auffüllen. Das Glas luftdicht verschließen und die Zitronen an einem kühlen, lichtgeschützten Platz ruhen lassen. Das Glas alle paar Tage vorsichtig schütteln, damit sich das Salz verteilt.

3. Nach 1 Monat sind die Zitronen gebrauchsfertig – und sie halten ewig. Bei mir sind sie allerdings immer schon nach ein, zwei Wochen aufgegessen, weil ich so gerne damit experimentiere und sie für alle möglichen Gerichte verwende.

Vielen Dank. Original geklaut bei Jamie unterwegs von Jamie Oliver
 

13. November 2012

Leberkäs Hawaii

 Leberkäs Hawaii


»Wir haben uns am Kiosk kennengelernt, der Rudi Lölein und ich, und da hat er mir ein Rezept verraten: Eine Scheibe Leberkäs, kein Ei, da müssens aufpassen, dass kein Ei draufkommt, alles in der Pfanne schwarz braten, das ist wichtig, dass er ganz schwarz wird. Dazu Curryreis, Red Beans, Pomm Fritz san a guad, und am Schluss eine Scheibe Ananas, Ketchup, Thymian und Oregano drauf. Und Mixed Pickles, die gibts ja in diesen Büchsen. Ob Sie’s glaum oder net, des Rezept habe ich noch in keinem Kochbuch gefunden.«

3. September 2012

eingelegter Knoblauch

knoblauch, SantaRosa OLD SKOOL©Flic 

Nach dem mir mein Bruder aus seinem Frankreichurlaub mehrere Kilo frischen Knoblauch mitgebracht hatte, dachte ich was tun damit, bevor die schöne Ware eintrocknet. Einlegen und in Gläser verschliessen. Dann erinnerte ich mich an ein Rezept meiner Mutter.

Also los geht´s

1 kg Knoblauch (am besten französischen oder spanischen frisch vom Markt)
1/2 Liter Weinessig
1/2 Liter Weisswein (darf auch ein guter sein)

Gewürze:
die Menge richtet sich je nach belieben, ich nehme immer viel von allem, frisch oder auch getrocknet

getrocknete Chillis, Thymian, Rosmarin, Lorbeerblätter, Piment und Pfefferkörner.

75 g Zucker
2 TL Salz

Jetzt das ganze aufkochen und drei Minuten weiter köcheln lassen. Wer die Möglichkeit hat dass ganze im Freien zu bewältigen, sollte dass tun, weil sonst kommt gleich der türkische Nachbar von nebenan und denkt er wäre in Instanbul.

Nun dass ganze 24 Stunden (nervenruhen) lassen.
Danach noch einmal aufkochen und weitere 2 Minuten köcheln, dann sofort in saubere Gläser füllen, bis einen Zentimeter unter dem Rand, den Rest mit gutem Olivenöl auffüllen.
Die gefüllten Gläser für zehn Minuten auf den Kopf stellen und dann wieder umdrehen. Dass war es eigentlich. Die Nachkochzeit von 2 Minuten sollte man einhalten, denn um so länger um so weicher wir der Knobi, aber er sollte schon noch ein klein wenig Biss haben. Lecker!!!

So hat man auch in Winterzeiten immer einen schönen Snack für Allerlei, wenn er dann noch zugegen sein sollte.

Guten Appetit